Die Digitalisierung schreitet voran

intelligentes Messsystem

Digitalzähler

Seit Januar 2017 sieht der Gesetzgeber für den Messstellenbetrieb vor, dass schrittweise alle Gewerbe- und Industriekunden sowie Haushalte mit einem Stromverbrauch von über 6.000 kWh / Jahr mit einem intelligenten Messsystem (Smart Meter/Digitalzähler) ausgerüstet werden.

Mit geregelten Übergangsfristen müssen alle Zähler umgerüstet werden.

Die intelligenten Messsysteme bestehen aus dem Digitalzähler (Smart Meter) und einer Kommunikationseinheit zur Fernauslesung (Gateway).

Durch das Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für den Wettbewerb erfolgt eine vollständige Liberalisierung der Bereiche des Messstellenbetriebs und der Messung.

Als Kunde haben Sie somit die Möglichkeit, Ihren Messstellenbetreiber und Messdienstleister frei zu wählen. Das heißt, Sie bestimmen von wem Sie einen Stromzähler eingebaut haben möchten und wer diesen abliest.

Hier bietet die intelligente Messstelle den Nachweis durch Aufzeichnung der Lastspitzen gegenüber dem Netzbetreiber, die Netzentgelte zu senken.

Laut dem neuen Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) und der damit neuesten Gesetzgebung im Rahmen der Energiewende wird zwingend den Umstieg auf die digitale, intelligente Messstelle
vorgeschrieben.
Allerdings sind nur Stromkunden ab einem Jahresverbrauch von 6000 Kilowattstunden zum Einbau verpflichtet.

Unterhalb dieser Grenze können Mieter jedoch von ihrem Vermieter zum Einbau der neuen
Technik verpflichtet werden.

Eine strikte Einbaupflicht für mehr als 30 Millionen Haushalte, die jährlich zwischen 3000 und 4000 Kilowattstunden Strom verbrauchen, ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen.

Bis zu einer Grenze von 6000 Kilowattstunden Verbrauch sollen Stromlieferanten entscheiden, ob sie ihren Kunden neue Zähler und Software anbieten oder nicht – bei einer gesetzlich festgelegten Kostenobergrenze für die meisten Haushalte von 40 Euro.

Für größere Haushalte und Gewerbetreibende mit über 6000 Kilowattstunden Stromverbrauch ist der Einbau Pflicht. Ab 2020 greifen die Vorgaben schrittweise auch für mehr private Nutzer.

Das Gerat erfasst, speichert und zeigt Verbrauchswerte aus verschiedenen Zeiträumen auf. Die Übertragung der Daten erfolgt mittels
LAN oder Mobilfunk.

Ein weiterer Vorteil ist die kWh-genaue Abrechnung, die der Kunde erhält. Somit kommt es zu keinen, oftmals sehr unangenehmen Nachzahlungen mehr !
Durch die genaue Messtechnik können die Netzentgelte und die Konzessionsabgabe individuell nach der Leistungsspitze optimiert
werden.

Der Kunde erhält somit eine Energiekostenoptimierung, die bezogen auf den Energieverbrauch, eine nicht unwesentliche Kostenersparnis mit sich bringt.
Da jeder Netzbetreiber eigene Netznutzungstarife hat, mit welchen er die Leistungsspitzen des Endverbrauchers in Rechnung stellt, sollte folgende Faustformel in Betracht gezogen werden:

„Je niedriger die Leistungsspitze, desto niedriger das Netzentgelt“ !

Hier können Sie Informationen zur intelligenten digitalen Messstelle für mittelständische Unternehmen anfordern:

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